Es gab sowohl Schriftsteller, die auswanderten als auch eine “innere Emigration”: Leute, die sich in Deutschland zurückzogen und “für die Schublade” schrieben, also schrieben, um später, wenn die Zeit sich geändert haben würde, zu veröffentlichen. Die zwei Gruppen stritten sich nach den Zweiten Weltkrieg. Den in Deutschland gebliebenen wurde vorgeworfen, nicht gegen den Nationalsozialismus gearbeitet zu haben, während den Emigranten vorgeworfen wurde, sie seien ausgewandert und hätten von außen dann leicht zu reden gehabt.