“Mementor mori” (lat. bedenke, dass du sterblich bist)
“Carpe diem” (lat. nutze den Tag)
Vanitas — das Leben als unwichtiger Teil der menschlichen Existenz (nach christlichem Glauben)
Einflüsse
Dreißigjähriger Krieg ↔ Absolutismus, langes Leid ↔ Leben in Saus und Braus
→ Gegensätze in der Literatur
Gegensätze auch im Glauben: Himmlisches und Irdisches, Licht und Finsternis, Sünde und Seligkeit
(Hexenverfolgung)
Literatur
Gegensätze aufgrund der vielen Widersprüche im Leben und Glauben (Leben der Armen / Reichen, himmlisch / irdisch)
→ “antithetische Sichtweise auf das Leben”
künstliche Sprache, inhaltlich Themen wie Todessehnsucht / Lebenslust und auch Sinn des Lebens
thematisiert durchaus auch unmoralisches Verhalten der Reichen (Verschwendung, Luxus) im Angesicht der ärmeren Bevölkerung
strenge Regeln, was den Aufbau anbelangt und unterschiedliche Themen (alltäglich oder ehrwürdig) und Stil / Sprache je nach Zielgruppe (Zielgruppe entspricht einem Stand, also Bauern, Bürger, Adlige)
(Verfassen von Texten auf Deutsch beginnt im Barock und löst Latein zunehmend ab)
Wichtigste / beliebteste Gattung: Lyrik
vor allem Sonett
Häufige Stilmittel:
Antithese
Metapher
Personifikation
Übertreibung
Wiederholung
Symbol
Allegorie
Spott
Ironie
Vergleich mit Kunst
in der Epoche des Barock finden sich viele Ähnlichkeiten, was Literatur, Malerei, Architektur und Kleidung angeht: