SB S. 275

van HoddisLasker-Schüler
Formales1x umarmender Reim, 1x Kreuzreim
5-hebiger Jambus
1. Strophe männliche Kadenzen
2. Strophe weibliche Kadenzen
vorwiegend Zeilenstil
unregelmäßige Verszahl je Strophe
Versmaß / Metrum nicht regelmäßig alternierend
1. Strophe Kreuzreim
2. + 3. Strophe je 1. und 3. Vers = reim, 2. Vers = Waise
Themaeinzelne Katastrophen werden sachlich angeführt: große (steigende Flut, Stürme) und kleine (Hut fliegt vom Kopf, Leute haben Schnupfen)Niedergeschlagenheit des lyrischen Ichs aufgrund des Zustands der Welt
Inhalt und Darstellung- Sprache ist sehr konkret, ungewöhnlich ist das Beschreiben von Belebtem mithilfe einer Verdinglichung (“Dachdecker […] gehn entzwei”, V. 3) und Personifikation der Natur (“Meere hupfen / An Land […]”, V. 5f.)
→ ungewöhnliche Kontrastierungen
- Die Katastrophen finden unausweichlich statt, aber durch die Darstellung wirkt die Bedrohung abgeschwächt
- Sprache ist metaphorisch, oft konventionelle Motive





- Gott scheint noch zu existieren, aber Trauer und Tod sind sicher. Gott kann nicht mehr trösten, aber Zweisamkeit und Nähe geben Halt.