Wenn es wieder dämmert und die Sonne untergeht Wenn ein langer Tag endet und der Mond am Himmel steht Wenn das leichte Lebenslicht der tiefen Finsternis weicht Wenn das Licht im Kühlschrank durch das Dunkel reicht.
Dann steh ich in der Küche und denke bei mir Ach wie schön wär es, wärst du bei mir.
Und wieder sind sie da, die bunten Sterne, Ein neues Jahr, ein neuer Versuch. Ich wünsch’ mir Vertrautheit Keine Zerrissenheit mehr. Doch heute verrät mich mein Herz.
Die Sterne, sie kommen zu mir. Ich schwebe im Universum. Und dort stehst du, eine Lichtgestalt, Siehst zu, wie die Welt ihrem Ende entgegenstrebt. Dort unten tobt das Chaos, Hier herrscht Ruhe, Weite, Frieden. Alles steht still, wie die Eiszapfen am Geländer, Wie der Teich im Winter.
In den Armen eisiger Verwandlung Der morgendliche Tau sich hebt. Das Reh weiß nicht, ob ein, ob aus Und Äste-Arme sterben, Töne mischen und verschwinden Ein glucksend Quell, ein Kettensägenlärm.
Dem Menschen ist nicht mehr zu trauen Er weiß selbst nicht, was recht, was nicht. Arroganz trifft Höllengang Und himmlisch findet er doch sich.