Beziehung, bei der sich ein Organismus (Prädator bzw. Räuber) auf Kosten eines anderen (Beute) ernährt (Teile von ihm konsumiert oder ihn töten)
Für die Räuber vorteilhaft, für Beute nachteilig
Carnivorie (Name des “Vorgangs”) / Carnivore (Bezeichnung für die Lebewesen)
Ein Organismus profitiert von einem anderen. Die Beute wird in der Regel getötet.
Entweder ist der Räuber größer und stärker als die Beute oder Gruppenjäger, Hetzjäger bzw. nutzen Fallen oder Gift, um den Stärke- / Geschwindigkeitsnachteil auszugleichen
Herbivorie / Herbivore
Ein Organismus, der sich hauptsächlich von Pflanzen ernährt
Pflanze wird nicht zerstört, aber erleidet einen Nachteil
Pflanzenabwehrmechanismen
Carnivore Pflanzen
Saprophage: ernähren sich von toter organischer Substanz (z. B. Asseln, Pilze, Aasgeier)
Parasitismus
Parasit ernährt sich auf Kosten des Wirts
Wirt stirbt normalerweise nicht, ist aber stark eingeschränkt
Ektoparasit: Z. B. Flöhe, Läuse
Endoparasit: Z. B. Bandwürmer
Halbparasiten / Hemi-Parasiten: Parasiten, die manche Funktionen selbst erfüllen. Z. B. Misteln, die Photosynthese betreiben, aber Wasser und Mineralien vom Wirt braucht.
Vollparasiten: Parasiten, die vollständig abhängig vom Wirt sind
Parasitoide: Organismus, deren Nachwuchs ihren Wirt schrittweise töten (zwischen Prädation und Parasitismus)
Hyperparasiten: Parasiten, die andere Parasiten befallen
Wirtsspezifität: Manche sind sehr wirtspezifisch, d. h. können nur wenige Arten befallen, andere sind generalistisch.
Ökologische Rolle von Prädation
Populationskontrolle: Verhindert Übernutzung von Ressourcen
Förderung der Biodiversität: Einschränkung von dominanten Arten macht Überleben schwächerer Arten möglich
Evolutionärer Druck: Zwingt zur Entwicklung von Abwehr- und Jagdstrategien